Ein Städtetrip nach London

London  Trip mit Tochter

Letztes Jahr im September habe ich für mich und meine Tochter eine London-Reise für ein langes Mai-Wochenende über Christi Himmelfahrt (Donnerstag bis Sonntag) geplant. Sie hat sich den Trip sehnlichst gewünscht und zusammengespart. Natürlich war ich nicht traurig darüber, dass ich als Begleitung mitkommen sollte. Also habe ich die Orga in die Hand genommen. Ich bin bis dahin noch nie in England, geschweige denn in London, gewesen.

 

Die Vorbereitungen:

 

Flüge

Im September 2018 gehe ich die Planung bereits an und checke diverse Flugbörsen. Am liebsten ist mir natürlich ein möglichst citynaher Flughafen. Zeit ist kostbar bei einem Städtetrip. Heathrow, 20 km von London City entfernt, ist daher meine erste Wahl. Die Flüge nach London City Airport sind  am teuersten. Auch Stansted (55 km) und Gatwick (40 km) bieten Flüge an. Angebunden sind alle Flughäfen sehr gut. Ich finde einen günstigen Flug (130 Euro/Person) mit super Flugzeiten (Ankunft 7.50 Uhr in London, Rückflug Sonntagabend) bei British Airways von Düsseldorf nach Heathrow. Also fast ganze 4 Tage die wir London erkunden können!

 

Die Handgepäckbedingungen von British Airways hauen mich um. Erlaubt sind: 1 Handtasche/Laptoptasche bis 23 kg und bis zu 45 x 36 x 20 cm plus 1 zusätzliches Handgepäckstück max. 23 kg und bis zu 56 x 45 x 25 cm. Ich beschließe keinen Koffer (kostenpflichtig) aufzugeben und nur mit Handgepäck zu fliegen (also Boardkoffer + Rucksack) und dafür mit den Flüssigkeiten zu jonglieren (ja, schwierig für uns Frauen!)  

 

Hotel

Sich außerhalb von London in ein günstiges Hotel oder Appartement einzubuchen kommt für mich nicht in Frage. Die wenige Tage, die wir zur Verfügung haben, möchte ich nicht unnötig mit Gurkerei in die Innenstadt verschwenden. Also suche ich ein Hotel direkt im Pudding, vom dem alles gut und vorzugsweise zu Fuß zu erreichen ist. Ich buche ein 3 Sterne-Hotel in der Nähe der Victoria Station  - das Comfort Inn London Buckingham Palace Road. Hier begehe ich den Fehler, im Vorfeld den Preis von Booking.com nicht mit dem auf der Hotelwebseite zu vergleichen. Bei einer Direktbuchung über die Hotelwebseite ist das Zimmer um insgesamt etwa 50 Euro günstiger.  Booking.com willigt erst nach einigem hin und her per email und per Telefon ein, mir die Differenz zurückzuzahlen. Dies allerdings erst nach Antreten der Reise, obwohl die Kreditkarte sofort belastet wird (es handelt sich um eine günstige Advance Rate). Egal. Ich bin zufrieden mit dem Kurs für umgerechnet etwa 120 Euro/Nacht.  Lt. Hotel Webseite sind die Zimmer mit Föhn und der üblichen Hotelmenge Duschgel und Shampoo ausgestattet. Stichwort Flüssigkeiten!

 

Harry Potter- Warner Brothers Studios

Die Harry Potter Studios sind ein wichtiger Part der geplanten Reise. Klar, dass ich mich nun sofort um die Tickets kümmern werde. Die müssen grundsätzlich im Voraus und für eine bestimmte Ankunftszeit gebucht werden. Hier will ich auf keinen Fall ein  Risiko eingehen und wegen verspäteter Buchung patzen. Es stellt sich die Frage:

 

Komplett organisierte Tour oder Eigenanreise? Grundsätzlich ist eine komplett organisierte Tour mit den roten Doppeldeckern (Golden Tour) sehr bequem, denn der Bus fährt von der Victoria Coach Station ab, also in unmittelbarer Hotelnähe. Schon sehr praktisch! Die Differenz zum privat gebuchten Ticket beträgt etwa 30 GBP pro Ticket (etwa 35 Euro). Nicht wenig, aber wenn man die Tickets für die Studios selbst bucht, kommen natürlich noch die Fahrtkosten für die Eigenanreise mit dem Zug dazu (ca. 18,30 GBP) plus 2,50 Euro für den Shuttlebus ab Watford Junction. Da ich mir nicht so hundertprozentig sicher bin, ob man zeitlich mit der organisierten Tour in den Studios eingeschränkt wird, entscheide ich mich fürs individuelle Ticket statt touri-idiotensicher und bequem. Wirklich kompliziert hört sich die Anreise nicht an. Ich buche auf der offiziellen Warner Brothers Studio Tour Webseite für Freitagmittag 13 Uhr zwei Tickets. 13 Uhr ist eine angenehme Zeit mit viel Zeit fürs Frühstück, genügend Puffer für die Anreise, aber auch um sich lang genug in den Studios aufhalten zu können. 

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Ich lese immer wieder, dass es günstiger ist, sich im Vorfeld eine Oyster- oder Travelcard für die öffentlichen Verkehrsmittel zu besorgen. Die Oystercard ist eine Plastikkarte, die man mit einem gewünschten Betrag auflädt und beim Ein- und Aussteigen in die Busse und Bahnen vor ein Lesegerät hält. Die Fahrtkosten werden dann automatisch abgezogen. Die Travelcard ist eine Papierkarte und funktioniert ähnlich. Welche Karte nun besser ist, hängt davon ab, wie lange man sich in London aufhält, welche Stadtteile (Zone) man abdecken will und wann man fahren möchte: Off-Peak oder egal wann. Off Peak ist sozusagen die Zeit, um die alle zum Job pendeln, früh am Morgen und nachmittags. Jugendliche bis 15 Jahre fahren um halben Preis, also auch meine Tochter. Damit fängt die Rechnerei und Grübelei an. Oystercard empfinde ich als praktischste Lösung, da man sich hier keine Gedanken über die Reichweite machen muss. Ich kann damit bis zum Ende von London fahren. Und das müssen wir, wenn wir am Freitag zu den Warner Brothers Studios fahren. Bei der Oystercard kann man einen täglichen Höchstbetrag (Daily Cap) nicht überschreiten und somit prima kalkulieren. Aber für Jugendliche ist eigentlich eine Travelcard, die auf die Oystercard gebucht wird, günstiger. Die muss man jedoch personalisieren (vor Ort in London, soweit ich das recherchiert habe, inkl. Passfoto). Irgendwann wird mir die Rechnerei zu viel. Ich will es einfach haben, in London Heathrow landen, zur U-Bahn gehen und zum Hotel fahren. Und zwar ohne Fahrkartenziehen und zusätzliche, lästige Personalisierungen. Ich bestelle also über den Visitbritain Shop zwei Visitor Oystercards für Erwachsene (die Visitor Oystercard umfasst noch ein paar Rabatte in Läden etc.), verzichte auf den Rabatt für Jugendliche und lasse die Karten mit jeweils 50 GBP aufladen. Damit sollten wir auskommen. Ich habe grob hochgerechnet, was wir in etwa verfahren werden:  Fahrt vom und zum Flughafen Zone 6, Fahrt zu den WB-Studios Zone 9, kleinere Fahrten innerhalb der City Zone 1-2. Auf den Karten sind zusätzlich noch ein Pfand von 5 Euro (kann man sich zurückholen oder die Karte für spätere Reisen verwenden oder z.B. Bekannten geben) sowie 5 Euro Versandkosten. Das Gute: Sollte man mit dem Guthaben nicht auskommen, kann man nachladen, aber auch eventuelles Guthaben auf der Karte auszahlen lassen. Ein paar Tage später kommen die Karten an.

8 Monate später geht es los:

 

 

Die Einreise – Donnerstag, Christi Himmelfahrt

Unser Flieger startet um 7.20 Uhr ab Düsseldorf. Ich fliege gerne so früh und nehme dafür das frühe Aufstehen in Kauf. Meistens ist es am Flughafen ein bisschen entspannter und die Flüge in der Regel pünktlich. Wir sind pünktlich am Gate und werden von einer British Airways Mitarbeiterin direkt abgepasst. Der Flug ist busy und unsere Kabinenkoffer müssen (kostenfrei) abgegeben werden, damit der Flieger pünktlich starten kann. Wahrscheinlich fliegen die meisten wegen der großzügigen Handgepäckbestimmungen nur mit Boardkoffer. Wir hoffen, dass wir dadurch in  Heathrow nicht zu lange am Kofferband hängen werden. Der Flieger startet planmäßig und landet pünktlich um 7.50 Uhr (Ortszeit) in Heathrow. Meine Sorge war umsonst. Der Weg zum Kofferband ist kurz, die Koffer innerhalb von 10 Minuten eingesammelt. Bei der Passkontrolle werden wir nach „ID or passport?“ gefragt und in die entsprechende Schlange geschickt. Wir reisen mit Personalausweisen ein, die Schlange ist erwartungsgemäß etwas länger. Reisepass-Besitzer passieren nur eine elektronische Schranke. Aber auch hier haben wir Glück, die ID Schlange hält sich in Grenzen. Nach 10 Minuten sind wir durch und die Städtetour kann losgehen!

 

Mit der Tube in die Innenstadt

Der Flughafen ist super ausgeschildert. Wir folgen den Schildern zur Tube. Ich habe mir vorher den Tube-Plan runtergeladen und genau angeschaut. Wir müssen erst mit der Piccadilly Linie fahren und haben dann an mehreren Haltestellen die Möglichkeit zur Victoria Station umzusteigen. Tube fahren mit der Oystercard ist wirklich easy: Einfach Karte auf die gelbe Fläche am Eingang legen und die Schranke öffnet sich. Beim Aussteigen checkt man mit der Karte aus und der fällige Betrag wird von der Karte abgezogen (das Guthaben wird an den meisten Stationen angezeigt, so dass man stets einen Überblick über das Guthaben auf der Karte hat).

 

Unser Hotel liegt etwa 10 Minuten Fußweg von der Victoria Station entfernt. Es ist inzwischen 10 Uhr. Einchecken können wir ab 14 Uhr.  Ich bin durchgeschwitzt mit dem Rucksack auf dem Rücken und den Koffer hinter mir herziehend. Wir lassen unsere Koffer im Hotel, packen kurz die Handtaschen ein bisschen um und ich mache mich auf der Toilette frisch. Dann kann das Abenteuer London starten!

 

 

Buckingham Palace, St. James Park

Wir können vom Hotel bequem zu Fuß Richtung Buckingham Palace gehen, um uns um 11 Uhr die Wachablösung anzuschauen. Es ist warm, wir sind früh am Palast und die Sonne brennt. Menschenmassen haben sich bereits um den Palast versammelt, kleben am Palasttor und beobachten die Bobbys. Die Queen „is in“ wie man an der gehissten Flagge auf dem Palast erkennen kann. Es ist schon nach elf Uhr und nichts tut sich. Meiner Tochter ist warm, sie will gehen und überhaupt ist ihr das alles zu langweilig. Dann, wir haben gerade unseren Platz am Tor aufgegeben, geht der Trubel los: Pferde, Musik, ein Riesen-Tamm-Tamm. Angesichts der Tatsache, dass die Wachablösung fast täglich stattfindet und man für die Touris hier jeden Tag diesen Zampano veranstaltet, finde ich die Zeremonie, ehrlich gesagt, ein bisschen albern. Hat was von Schützenfest. Als die Straßen wieder freigegeben werden, gehen wir Richtung London Eye, das wir aus der Ferne schon sehen können. Wir laufen durch den St. James Park, der sehr hübsch angelegt ist und zahme Eichhörnchen und viele neugierige Enten beherbergt.   

London Eye und die Themse

Auf dem Weg zum London Eye machen wir unsere ersten Erfahrungen mit dem Londoner Verkehr. Rote Ampeln werden, zumindest von Fußgängern, gnadenlos ignoriert. Wir kommen uns spießig vor, wie wir da so stehen und brav auf Grün warten, während alle andere  Fußgänger so tun, als würde überhaupt keine Ampel existieren. Wir überqueren die Themse über die Brücke und stehen dann auf dem Vorplatz des London Eye. Auch hier wieder: Menschenmassen. Ich möchte unbedingt eine Fahrt mit dem London Eye machen, zumal die Sicht heute gut ist. Aber angesichts der Schlangen vergeht mir ein wenig die Freude. Dennoch stelle ich mich am Ticketschalter an. Es gibt zwei Schlangen: die normale sehr, sehr, sehr lange Schlange und die Fast Track Schlange (schnellerer Einlass).  Auf dem Schild steht: Fahrt mit dem London Eye 30 Euro, mit Fast Track Ticket 40 Euro für einen Erwachsenen. Die Preise hauen mich um, aber Fast Track muss sein, Zeit ist kostbar. Und ich rede hier nicht von einer kleinen Schlange, sondern von einer gigantischen!

 

Als wir nach etwa 20 Minuten dran sind, entdecke ich den Flyer für ein Merlin Magical Ticket für 2 Attraktionen. Für Londons Attraktionen werden viele unterschiedliche Pässe angeboten, z.B. London Pass, ein 5 in 1 Pass. Allerdings wollen wir nicht auf Teufel komm raus alle möglichen Attraktionen in London abklappern. Sea Life oder Shrek Adventure (beide Attraktionen befinden sich direkt neben dem London Eye) interessieren uns z.B. überhaupt  nicht. Aber das 2 in 1 Merlin Ticket finde ich interessant, da wir London Eye mit Madame Tussauds kombinieren können. Und zu Madame Tussauds möchte meine Tochter unbedingt. Also kaufe ich das Merlin Ticket für insgesamt 91 Euro für einen Erwachsenen und ein Kind (15 Jahre). Es umfasst Madame Tussauds Tickets sowie die London Eye Tickets inklusive Fast Track. Das ist verhältnismäßig günstig. Im Vorfeld kann und sollte man eigentlich die Zeiten fixieren. Aber London Eye wollten wir definitiv wetterabhängig machen und spontan erleben und haben uns die wenigen Tage in London nicht streng durchgeplant.

 

Wir bekommen eine Zeit für den Einlass genannt und haben noch eine dreiviertel Stunde Zeit, die wir auf dem schönen Platz verbringen. Es sind viele Straßenkünstler unterwegs, man kann essen und in den Souvenirläden stöbern, das Wetter ist toll. So macht das Warten nicht wirklich etwas aus. Als wir uns dann in die Fast Track Schlange stellen, geht es ruckzuck. Kurze Taschenkontrolle und rein in die Gondel. Ich hatte mir das London Eye wie ein normales Riesenrad vorgestellt, es übertrifft aber alle Erwartungen. Die Gondel ist riesig und wird mit nur einer bestimmten (angenehmen) Anzahl Leuten geladen. Wir haben viel von der Fahrt, können uns frei bewegen und London von oben in alle Richtungen bewundern.Hier kann ich ganz klar eine Empfehlung aussprechen! Muss man gemacht haben!

 

Piccadilly Circus, China Town und Convent Garten

Danach fahren wir kurz in unser Hotel zurück um eine Minipause auf dem Zimmer einzulegen und uns frisch zumachen. Das Zimmer ist klein (zwei Einzelbetten, so hatte ich gebucht), hat aber alles was man braucht. Es gibt sogar einen Wasserkocher und eine kleine (kostenfreie) Auswahl an Tee und löslichem Kaffee. Das Bad ist saniert und sauber. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Hotelwahl.

 

Dann fahren wir mit der Tube zum Piccadilly Circus. Das ist London! Das ist so echt! Wir kommen uns vor wie in einem Film. Genau hier ist Bridget Jones entlanggelaufen. Wir schlendern ein wenig durch die Geschäfte und landen irgendwann vor China Town. Der richtige Ort um endlich etwas zu essen. Die Auswahl an asiatischen Restaurants ist natürlich gigantisch. Ich kann dennoch keinen Tipp aussprechen. Das einfache chinesische Restaurant, das wir besuchen, ist okay, aber definitiv kein Geheimtipp und zudem leicht schmierig.

 

Danach laufen wir Richtung Convent Garden. Convent Garden hat wirklich süße Geschäfte. Inzwischen ist es Abend und die meisten Geschäfte schließen bereits. Die Vorplätze der urigen Kneipen füllen sich mit Leuten, die sich von der Arbeit aus noch zum Feierabendbierchen treffen. Eine tolle Atmosphäre an diesem lauen Juniabend. Total erledigt, aber für den ersten Tag glücklich so viel gesehen zu haben, fahren wir zurück in unser Hotel.

FREITAG:

 

Warner Brothers Studios – Harry Potter

Die Strecke zu den Harry Potter Studios habe ich mir x-mal auf dem Tube Plan angeschaut, um auch ja nichts falsch zu machen. Spätestens um 12.30 Uhr müssen wir unsere Tickets am Schalter abholen, sonst kann uns ggf. der Einlass verwehrt werden. Also rechne ich sehr, sehr viel Puffer für die Anfahrt ein. Morgens geht es zu einem schnellen Frühstück bei Starbucks, um dann recht zügig nach mit der Tube nach Euston Station zu fahren, einem riesigen Bahnhof. Hier fährt der National Zug nach Watford Junction ab. Für einen kleinen Moment bin ich von den zahlreichen Anschlagstafeln und den vielen Leuten im Bahnhof überfordert. Eigentlich sollte ich mich an die Menschenmassen inzwischen gewöhnt haben, dennoch ist für mich immer noch nicht greifbar, wie viele Menschen in London unterwegs sind. Nicht nur an den Hotspots, sondern wirklich überall.  Bevor ich lange rumsuchen muss, frage ich an einem Infostand nach. Man muss nur „Watford Junction“ erwähnen, schon weiß jeder Bescheid. „Harry Potter?“ „Yes, exactly!“

 

Alle zwanzig Minuten kommt der Zug, der aber nicht immer vom selben Bahngleis abfährt. Netterweise kaut uns der Mann am Infostand Zeit und Gleis vor und keine fünf Minuten später sitzen wir schon im National Richtung Watford Junction. Alles ganz easy. Fast denke ich, dass ich wieder unnötig viel Zeit eingerechnet habe – wir haben gerade einmal 11.10 Uhr, als wir den Bahnhof von Watford Junction erreichen und müssen nun ja nur noch mit dem Shuttle Bus zu den Warner Brothers Studios - werde ich eines besseren belehrt. Die Shuttle Busse kommen zwar alle zehn Minuten, jedoch stehen wir in einer riesigen...Ja, richtig... Schlange. Erst 40 Minuten später sind wir soweit vorgerückt, dass wir endlich in den Bus passen. Die Fahrt kostet 2,50 GBP und das Geld muss abgezählt dem Busfahrer übergeben werden. Das Ticket unbedingt aufbewahren! Es gilt auch für die Rückfahrt (sonst muss man doppelt zahlen). Die Fahrt zu den Studios dauert dann nochmal etwas 15-20 Minuten. Um 12.05 Uhr erreichen wir das Studiogelände. Unseren Anfahrt-Puffer haben wir durch die Warterei am Shuttle wirklich gebraucht.  Wir können unsere Tickets (mal keine Schlange) nun in Empfang nehmen, holen unseren elektr. Guide und den Gutschein für den Official Guide ab (kleine Schlange) und dürfen direkt in die die Ausstellung (die erwartete Bisschen-Schlange bis es reingeht).   

 

Ich habe mir vieles vorgestellt. Klar, Harry Potter Studios, das wird schon großartig sein. Vor ein paar Jahren waren wir in Köln auf der HP Exhibition. Aber die kann mit den Studios nicht im Entferntesten mithalten!  Los geht es mit einer kleinen Einführung. Der Raum unter der Treppe, ein paar gut gelaunt vorgetragene Worte des Staff-Teams und dann geht es in die große Halle. Ich bin erschlagen. Wahnsinn! Zauberhaft. Ich stehe tatsächlich in der großen Halle von Hogwarts! In unserer Buchung ist ein Audio Guide inklusive, aber ich will mich nicht mit Kopfhörern abschotten und so baumelt er die meiste Zeit nur lästig um meinen Hals. Fotos dürfen und sollen gemacht und gerne verbreitet werden. Es gibt so viel zu sehen und zu bestaunen. Ich liebe die Fanatasiewelt von Harry Potter. Und obwohl wir uns gar nicht übertrieben an den einzelnen Stellen und Welten aufhalten, brauchen wir gute 3,5 Stunden um die Studios zu durchlaufen.  Wir besichtigen den Schlafraum von Harry und Ron, den Gemeinschaftsraum der Gryffindors, Professor Dumbledors Büro und Snapes Giftküche. In Hagrids Hütte lassen wir ein Foto von uns machen. An einigen Stellen befinden sich extra Fotopoints, an denen man Studiomitarbeitern die Kamera übergeben kann. Natürlich existieren auch Foto-Points, an denen professionelle Fotos erstellt und anschließend verkauft werden. Diese Stellen sparen wir alle aus, da die Fotos wirklich zu teuer sind und wir schon genug Material auf den Smartphones haben und wir keine Lust auf die Schlangen davor haben.  Ich muss natürlich unbedingt ein Foto im Zimmer von Dolores Umbridge machen. Teilen wir doch unsere Leidenschaft für Rosa und Katzen und gehört sie neben Snape zu meinem absoluten Lieblingscharakteren. Zufällig bin ich heute sogar Dolores-passend im rosa Jäckchen gekleidet.

 

Der verbotene Wald ist toll und ein bisschen gruselig mit vielen Effekten (Blitz und Donner können per Knopfdruck ausgelöst werden) Seidenschnabel ist animiert und senkt zur Begrüßung seinen Kopf. Beim Hogwarts Express kaufen wir ein paar Souvenirs für Zuhause. Dann ist es Zeit für Mittagessen und ein Butterbier im Studio Café, bevor wir den Rest des Rundgangs starten. Draußen vor dem Studio Café geht es zum Privet Drive, der großen Brücke und dem Knight Bus. Der erste Film wurde noch in Bracknell gefilmt, später baute man den Privet Drive in den Filmstudios nach. Diese vielen feine Details und die Erklärungen in der Maskenbildner-Abteilung sind unglaublich interessant. Der neue Themenbereich Gringotts ist wahnsinnig aufwendig und beeindruckend. Und als wir denken, dass wir nun eigentlich alles gesehen haben müssten, landen wir in der Winkelgasse. Wie konnten wir die nur vergessen! Am Ende liegt Hogwarts in voller Pracht vor uns. Einfach zauberhaft. Für Harry Potter Fans ist die Ausstellung auf jeden Fall ein Muss! Aber wem erzähle ich das? Kein HP Fan würde wohl in London die Studios auslassen. Am Ende gönnen wir uns noch einen Brownie und einen Kaffee und fahren dann wieder in die Stadt.

 

Um den Harry Potter Thementag für heute abzurunden, statten wir dem Bahnhof Kings Cross noch einen Besuch ab. Dort steht, ähnlich wie in den Studios, ein Gepäckwagen am Gleis  9 ¾ vor dem  - na was wohl? – eine Menschenschlange steht, um Fotos zu schießen. Nebenan gibt es noch ein HP-Souvenirladen. Wer also die Studios in London einmal nicht schaffen sollte, kann vielleicht am Bahnhof Kings Cross etwas HP-Feeling schnuppern.Ausserdem gibt es durch London auch eine spezielle HP-Tour mit Besuch einiger Drehorte innerhalb von London.

 

Den Rest des Tages gehen wir ein wenig auf der Regent Street / Oxford Circle shoppen.

 

Samstag:

 

Madame Tussauds, Baker Street  

Heute wollen wir die Tickets für Madame Tussauds einlösen. Also fahren wir zur berüchtigten Baker Street. Hier befindet sich auch das Sherlock Holmes Museum, auf das meine Tochter aber keinen Bock hat. Also mache ich nur ein schnelles Foto mit seiner Statur am Tube Ausgang der Baker Street.

 

Als wir Madame Tussauds entdecken, bleibt uns kurz der Mund offenstehen. Mit diesem Massenandrang um 11 Uhr vormittags hätten wir definitiv nicht gerechnet. Wir sind etwas überfordert, in welche der vielen Schlangen (so langsam kann ich das Wort nicht mehr hören und schreiben) wir uns überhaupt anstellen müssen. Schnell wird klar, wir hätten online eine Zeit buchen müssen. Man schickt uns erst in eine andere Schlange, von der man uns dann in die nächste verweist. Ein richtiges System erkenne ich hier nicht und man wird relativ schnell abgespeist und woanders hingeschickt. In einer Schlange treffen wir auf eine deutsche Familie, die versucht ihre gebuchte Zeit auf ihr Smartphone zu laden, denn irgendwas hatte nicht funktioniert. Nach zwanzig Minuten schickt uns plötzlich ein Mitarbeiter ohne Erklärung aus der Schlange. Nun stehen wir blöd rum. Auf die Nachfrage kommt nur ein mürrischer Kommentar, dass wir online die Zeit zu buchen hätten.  Ich bin jetzt echt sauer, dass wir seit geschlagenen dreißig Minuten von Hü nach Hott geschickt werden und so lege ich mich mit dem unfreundlichen Staff Mitarbeiter an! Verschwendete Zeit. Pissed off! Ich wusste gar nicht, wie gut ich auf Englisch schimpfen kann. Plötzlich fließt jede Vokabel flüssig aus mir raus!

 

Nachdem ich endlich durch das Zeitbuchungsmenü mit dem Handy gestiegen bin, wird mir als nächste verfügbare Einlasszeit 14.30 Uhr angezeigt. Das darf doch nicht wahr sein! Was nun? Die Tickets für Madame Tussauds verfallen  lassen? Zeit totschlagen bis wir reinkönnen? Es ist 11.30 Uhr und es lohnt sich somit nicht, noch eine andere Aktion dazwischenzuschieben. Ich bin sauer! Auf das Hin- und Hergeschicktwerden und auf mich, weil ich vorher keine Zeit gebucht habe (aber man kann ja nicht alles wissen und immer perfekt vorbereitet sein). Also bitte merken: Unbedingt Tickets für Madame Tussauds vorab kaufen, Zeit buchen und den Kram auf dem Smartphone parat halten!  Zum letzten Mal frage ich am Eingang einen Mitarbeiter und mache meinem Ärger über den unfreundlichen Kollegen Luft. Wahrscheinlich sehe ich so missmutig und unglücklich aus, dass er Mitleid mit uns hat. Wir wissen gar nicht, wie uns geschieht. Aber plötzlich öffnet er die Absperrung und lässt uns direkt durchgehen. Einfach so!  Das besänftigt uns natürlich binnen weniger Sekunden!

 

Wir waren bereits in Amsterdam bei Madame Tussauds, was man aber überhaupt nicht mit London vergleichen kann. Madame Tussauds in London ist so viel größer und bombastischer als Amsterdam. Neben den üblichen Verdächtigen wie Jonny Depp, Brad Pitt, George Clooney stehen im ersten Raum Harry und seine Meghan, umrahmt von einer Blümchenfassade. Auch hier an den beliebten Figuren wie Königsfamilie und Co: Mitarbeiter, die professionelle Fotos knipsen und einem anschließend eine Nummer in die Hand drücken, damit man die Fotos anschließend kauft. Aber natürlich steht es jedem frei, anderen Besucher die Kamera oder das Smartphone in die Hand zu drücken und darum zu bitten, den Fotografen zu spielen. Wir laufen durch die verschiedenen Themenbereiche (Film, Sport, Musik, Fernsehen, historische Figuren etc.) und schießen ohne Ende Fotos. Zwischendurch gibt es Gelegenheit an einem Theatererlebnis a la Sherlock Holmes (glaube 5 GBP) teilzunehmen. Aber das möchten wir nicht. Dann geht es zu einer Bahn. Mit kleinen Taxis werden wir durch die Geschichte Englands gefahren. Und als wir glauben, dass wir nun, nach 70 Minuten durch sind, werden wir in ein 4D Kino geleitet. In einem großen Kinosaal erleben wir eine extra für Madame Tussauds produzierte Marvel Superhelden Geschichte in 4D. Ein echtes Erlebnis, wenn Hulk plötzlich auf der Leinwand niesen muss, seine Spucke auf den nackten Beinen landet und man seinen Atem im Nacken spürt.

 

Anschließend geht es weiter durch die Star Wars und Co. Wachs-Themenwelt. Am Ende bedanke ich mich artig bei dem guten alten Robin Williams, RIP. Gute zwei Stunden haben wir bei Madame Tussauds verbracht und ich bin mehr als froh, dass wir die Karten nun doch nicht haben verfallen lassen!

 

 

Notting Hill, die Verpflegung und Portobello Road

Da uns nun großer Hunger plagt, wollen wir den nächsten Imbiss oder das nächste Restaurant ansteuern. Essen ist bei unserem Trip wirklich zweitrangig und dient nur der schnellen Nahrungsaufnahme. Ich bin schon froh, meine Teenagertochter morgens zwischen neun und halb zehn Uhr gestriegelt und geduscht aus dem Hotelzimmer zu bekommen.  Nix englisches Frühstück mit baked beans, eggs und bacon. Milchshake bei Starbucks oder belegtes Baguette im Bahnhof waren bisher unsere Starter in den Tag.  Aber nun hängt uns der Magen auf den Knien. Ich entdecke Wok-to-Walk (129 Baker Street) in dem man sich sein frisch zu bereitetes Wok-Gericht selbst zusammenstellen kann. Auf die Basisgerichte (Eiernudeln, Yasminreis oder Glasnudeln) mit Gemüse und Ei kann man sich zusätzliche Toppings und Sauce nach Gusto wählen. Und hier kann ich wirklich eine Empfehlung aussprechen. Sicher nicht fürs Ambiente (Schnellimbiss eben), aber ein Go für dem Geschmack und das Preis-Leistungsverhältnis.  Während des Essens machen wir uns Gedanken darüber, wo wir den Rest des sonnigen Tag verbringen wollen. Ich schlage die Notting Hill Gegend vor. Es ist Samstag und da findet auf der Straßenmarkt auf der Portobello Road statt.  Also rein in die Tube und ein paar Stationen weiter bis Notting Hill Gate fahren.

 

Wir bummeln durch Notting Hill mit seinen vielen kleinen originellen und meist sehr bunten Läden. Am Ende landen wir auf der Portobello Road und dem Straßenmarkt. So eine hübsche Gegend! Besonders im Sonnenschein, den wir schon seit unserer Ankunft gebucht haben, erstrahlt Notting Hill in seiner Besonderheit. Wir schlendern an den einzelnen Ständen vorbei. An die blaue Tür mit dem Bookshop aus dem Film "Notting Hill" mit Hugh Grant und Julia Roberts denke ich gar nicht und so existiert davon nicht mal ein Foto. Später kehren wir in ein Pub ein. Ich brauche jetzt erstmal ein großes, kühles Bier, bevor es weiter die Straße entlang geht. Ich war nicht darauf gefasst, dass der Straßenmarkt so riesig ist. Plötzlich tut sich eine neue Welt auf: Second Hand Klamotten und Antiquitäten im großen Ausmaß, Essensstände für jede Geschmacksrichtung. Ich komme mir vor wie…ja, wie eigentlich? Karibik vielleicht? Ein bisschen Asien oder Afrika? International. Bunt. Toll. Nur unsere Füße wollen so langsam nicht mehr.  

Carnaby Street

Trotz qualmender Füße muss nun noch eine Runde geshoppt werden. Meine Tochter hat noch Shoppingbedarf, schließlich hat sie lange für den Trip und ihre Shoppingkohle gespart. Und so geht es gegen Abend noch Richtung Regent Street, ein bisschen rein in die Seitenstraßen und dann zum Geschäftsschluss zur Carnaby Street, mit seinen verrückten bunten Läden und der nicht minder bunten Beleuchtung. Zum Abschluss gönnen wir uns Tapas in einem der netten Straßenlokal und lassen unseren letzten Abend mit viel Atmosphäre ausklingen.

 

Sonntag:

 

Hyde Park, Kensington Palace

Unser letzter Tag in London. Um 11 Uhr ist Check-out. Der Flug geht erst am späten Nachmittag, daher lagern wir die Koffer so lange im Hotel. Es ist heute sehr warm und sonnig und wir beschließen zu Fuß zum Hyde Park zu laufen. Unterwegs entdecken wir endlich ein paar freie London-typische Telefonzellen, von den wir ungestört Fotos machen können. Die Zellen werden nämlich in ganz London ständig von ganzen Gruppen beschlagnahmt und es ist gar nicht so einfach eine einsame, gut erhaltene Telefonzelle zu entdecken. 

 

Mittlerweile bin ich wirklich total begeistert von Londons vielen Grünflächen und den vielen Parks, die rund um den Buckingham Palace liegen. St. James Park, Green Park und der Hyde Park mit Kensington Gardens. Wenn man will, kann man durch alle drei Parks hintereinander laufen, ohne die Tube zu benutzen. Wir laufen diesmal, wie schon am ersten Tag, Richtung Buckingham Palace, bekommen erneut die Wachablösung mit (die wir uns aber nicht anschauen) und laufen dann durch den St. James Park und Green Park zum Hyde Park rüber. Zwischendurch kommen uns ganze Touri-Gruppen entgegen. Die Guides halten ihre Erkennungsfähnchen hoch und die Touristen laufen wie eine Kindergartengruppe hinter ihnen her. Wir sind froh, dass wir auf jegliche Stadtführung verzichtet haben. Natürlich, wir haben nicht alles gesehen. Das geht auch gar nicht in so kurzer Zeit. Ich bin kein Freund davon mich in einem Bus zu setzen und alle Sehenswürdigkeiten aus dem Bus zu fotografieren oder beim Stopp zeitlich begrenzt zu werden, nur um dann hinterher zu sagen, ich habe alles gesehen. Wir haben jeden Tag (bis auf die fest gebuchten WB Studios) spontan verplant und wir werden wiederkommen, definitiv und uns die vielen Sehenswürdigkeiten anschauen, die wir nicht geschafft haben! Morgens hatten wir noch darüber nachgedacht eine Sightseeing Tour mit dem Bus zu machen, uns dann aber für die Parks entschieden.

 

Der Hyde Park ist eine wahre Wohlfühloase, mit vielen blühenden Beeten, genug Platz um zu Skaten, Fahrrad zu fahren oder  am See entlang zu laufen. Meine Tochter trägt neue Turnschuhe, die sie sich gestern in Notting Hill gekauft hat und die noch nicht eingelaufen sind und nun drücken. Ein Schild informiert uns darüber, dass noch etwa 35 Minuten Fußweg bis zum Kensington Palace vor uns liegen, mit dem Fahrrad wären es 10 Minuten. Erst da fällt mir die Fahrradstation direkt vor uns auf. Ich habe so etwas noch nie gemacht, empfinde es aber als perfekte Lösung. Ich versuche die Anleitung zu steigen. Zufällig stehe ein junger Deutscher hinter mir und erklärt mir genau, was ich zu tun habe: Kredit- oder EC Karte in den Automaten stecken, Geheimnummer eingeben und Anzahl der Räder, die man ausleihen möchte, wählen. Dann spuckt der Automat zwei Zettel mit den jeweiligen Zugangscodes aus. Den tippt man dann an der Fahrradstation an irgendeinem Rad ein und das Rad ist entriegelt. Cool! Wir radeln also zum Kensington Garden (genügend Fahrradwege) und sehen uns von außen den Kensington Palace an.  Danach stellen wir die Räder an der nächsten Station ab (muss einrasten, das Lämpchen leuchtet dann grün). Es ist heute wirklich sehr warm und so lassen wir uns auf der Grünfläche am Diana Memorial Playground nieder und kaufen uns ein paar überbackene Baguettes und kalte Getränke und chillen. Der als Andenken für Prinzessin Diana errichtete Spielplatz ist eingezäunt, sehr gepflegt, der Peter Pan Welt nachempfunden und bewacht. Als es Zeit wird, machen wir uns zur U-Bahn auf und fahren ein letztes Mal zum Hotel, um unsere Koffer abzuholen. Zurück geht es dann mit der Tube zum Flughafen nach Heathrow. Wir landen pünktlich um 22 Uhr in Düsseldorf und das, obwohl wir mit mega Verspätung abfliegen (der Pilot hat die Verspätung während des Flugs komplett aufholen können). Ich war sehr zufrieden mit British Airways.

 

Es war ein toller Trip, der nicht perfekter hätte sein können. Ein besonderes Mutter-Tochter Wochenende, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

 

Fazit :

  • ich wurde ständig an irgendwelche Filme oder Bücher erinnert: Zum Beispiel beim Rolltreppefahren mussten wir an den Paddington Bär denken "Dogs must be carried" . Ich wäre noch so gerne zum Bahnhof Paddington gefahren, auch wegen Miss Marples "16.50 Uhr ab Paddington". Ich habe den Platz erkannt, an dem James Bowen mit seinem Streuner Bob oft gesessen hat. Ich bin wie Bridget Jones am Picadilly Circus entlangspaziert und über die Themse. Ich war in Nottinghill und und und...
  • bequemes Schuhwerk war sehr wichtig, wir sind über 60 km in 4 Tagen gelaufen. Also gute 15 km pro Tag
  • das Verkehrsnetz in London hat mich total begeistert. Die Innenstadt ist perfekt vernetzt. Massen werden hier täglich abgefertigt und man steht nie länger als eine Minute an den Bahnsteigen bis die nächste Tube kommt
  • Standing in the queue, in der Schlange stehen, ist ein unvermeidbares Übel in London
  • London ist voll, richtig voll, verrückt, bunt und toll
  • Attraktionen, die man unbedingt besuchen möchte, vorab buchen und daran denken, dass die Einlasszeit ebenfalls vorab gebucht werden sollte (Madame Tussauds)
  • die Oystercard würde ich im Nachhinein nicht mehr vorab bestellen. Die 5 GBP Pfand und den Versand kann man sich eigentlich sparen. Es gibt genug Automaten (auch direkt am Flughafen), an denen man die Oystercard kaufen kann
  • der Verkehr in London ist tricky, ich bin einmal fast umgeholzt worden, weil ich den Linksverkehr nicht auf dem Plan hatte und wie selbstverständlich nur nach links geschaut habe, um dann die Hälfte der Straße zu überqueren
  • ich werde wiederkommen, definitv, denn wir konnten in den paar Tagen einfach nicht alles sehen, was wir gerne gesehen hätten. Aber das was wir gesehen haben, haben wir genossen und wirklich ausgekostet.

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0